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POP - ROCK
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1 Editionen zum Entdecken · Zukunft, live und Vergangenheit
2023Malrock 2023
Zahlen, Heimatort und Eigenheiten
Målrock ist ein Wochenende aus Pop und Rock auf Norwegisch, am inneren Ende des Sognefjords. Das Gelände ist Meieriparken in Årdalstangen, wo der Fjord aufhört und die Täler zum Jotunheimen beginnen. Veranstalter ist Stiftinga Målrock, eine Stiftung ohne Angestellte: die Arbeit ist ehrenamtlich, und bleibt Geld übrig, geht es ganz an das Festival zurück. Der Auftrag der Stiftung, seit dem 18. Februar 2003, ist ein Termin im Jahr mit Pop und Rock, gesungen auf Dialekt, auf Nynorsk, auf Norwegisch oder in einer anderen nordischen Sprache. Es ist kein internationales Plakat mit einem lokalen Lied als Farbe. Die Sprache ist die Regel.
Das Wochenende steht auf zwei Nächten. Freitags öffnen die Tore in der Dämmerung, samstags am Nachmittag. Vor den Bands gibt es ein Musikquiz, im Park selbst. Es gibt eine Hauptbühne und ein Festivaltelt für das späte Set. Die Karte wird gegen ein Armband getauscht. Ein Ausweis mit Foto ist nötig: Reisepass, Führerschein oder Personalausweis. Ein digitaler Ausweis gilt nicht, weil sie prüfen, ob man über oder unter achtzehn ist. Der Jugendpass wird nur im Vorverkauf verkauft, und nur mit der Zwei-Tage-Karte, nicht mit der Tageskarte. Gezahlt wird mit Karte. Der Donnerstags-Schalter ist in Årdalstangen und eine Weile auch talaufwärts in Øvre Årdal. 2026 ist der Tausch geteilt: am Morgen, zwischen elf und halb eins, im Årdalsenteret in Øvre Årdal, am Unterstand; am Nachmittag, von fünf bis sieben, an der Kasse am Eingang. Die Stiftung sagte, dass von da an jede Karte gegen ein Armband getauscht werden kann. Der Vorverkauf schließt freitags um vier. Danach steigt der Preis, und es wird weiter im Netz und an der Tür verkauft, solange Platz ist. Der Jugendpass ist begrenzt und hat dieselbe Frist. Wer auf der Gästeliste steht, holt das Armband an der Kasse: freitags von Viertel vor sechs bis ein Uhr, samstags von vier bis halb eins.
Die Anreise gehört zum Tag. Festivalbusse fahren von Øvre Årdal über Farnes, und ein Buspass von etwa zweihundertfünfzig Kronen wird mit der Karte getauscht und gibt Vorrang. Die einfache Fahrt liegt bei etwa siebzig Kronen, die Nachtfahrt bei etwa hundertdreißig. Ab Mitternacht leert ein Shuttle die Schlange auf dem Platz. Wer aus Naddvik, Fodnes oder Lærdal kommt, hat einen Nachtbus zur Fähre. Wer weiter nach Sogndal will, fragt in Mannheller nach einem Taxi. Der Park liegt am Wasser. Das Tal ist eng. Kein Flughafen muss daneben sein: die Reise ist Fjord und Straße. Freitags fährt der Bus um halb acht von Svalheim, über Farnes und den Bahnhof Øvre Årdal. Samstags gibt es zwei Abfahrten, um vier und um halb sieben. Von Sletterust, an der Hütte von Folkehjelpen, fährt es freitags um sieben, und samstags gibt es zwei Busse, mit begrenzten Plätzen: etwa dreihundert Kronen der Tag, hin und zurück. Die Samstags-Rückfahrt verlässt den Kai, wenn die Nacht zu ist, gegen Viertel nach eins, und eine weitere kommt um Viertel nach zwei. Nach Fodnes trifft der Bus um zwei die Fähre um halb drei und fährt weiter zum Krankenhaus in Lærdal.
Das erste Mal, 2003, war schon Meieriparken, zwei Bühnen und zwei Tage. Der große Name war Gåte. Auf dem Plakat standen auch Tungtvann, Hellbillies, Fabel, Odd Nordstoga und die lokalen Strupetakarane. Kari Vigen war zentral in der Gruppe, die es aufbaute. Gelände und Aufbau lagen bei Reisemål Årdal, verbunden mit den Sportvereinen ÅTIL und IL Jotun, die seit jenem Jahr in der Geschichte sind. Frank Eldegard war von Anfang an dabei und trat nach 2025 zurück. Der Tontechniker ist Trond Øyre von Øyre Lyd. Niemand bezieht einen Lohn von der Stiftung. Ein Samstag in einem kleinen Tal füllt sich mit Leuten aus Årdalstangen und den Dörfern oben.
2025 ist der Freitag belegt: die lokale Gruppe Raaskinn kam zurück auf die Bühne, und Sogn Avis schrieb es am 8. Juni. Für Juni 2026 veröffentlichte die Stiftung das Plakat derer, die sie als die dreiundzwanzigste zählte: deLillos, brenn. und Ylva an einem Tag, Vinni, Verdsmannen und Tobias Sten am anderen, und ein Familienkonzert am Donnerstag mit Bare Egil og Aslag. Das ist die Art des Plakats, kein gelebter Minutenplan. In derselben Vorlaufzeit sagten sie, die Stiftung übernehme selbst den Betrieb des Parks, nach Jahren, in denen die Vereine und Reisemål Årdal den Aufbau machten. Die Vereine verschwinden nicht aus dem Ort. Es ändert sich, wer die Arbeit unterschreibt. Die Stiftung schreibt es so: die Vereine und die Leute vom Dugnad, Jahr für Jahr, sind der Grund, warum das Wochenende gehalten hat. Die neue Teilung schickt sie nicht weg. Die Stiftung behält den Betrieb des Parks, und die Vereine bleiben, wenn man sie braucht. Eine dreiundzwanzigste in diesem Vorlauf zu zählen heißt, dass nicht jeder Kalender seit 2003 ein Wochenende hatte. Welches gefehlt hat, muss man nicht erfinden.
Das Festival, so wie es steht, ist dieses Wochenende in Meieriparken. Man kommt nachmittags oder in der Dämmerung, zeigt den Ausweis, legt das Armband an und hört Pop und Rock in der Sprache des Ortes. Der Freitag geht über ein Uhr hinaus. Der Samstag öffnet früher und schließt in den frühen Morgenstunden. Auf dem Rückweg steigt der Nachtbus ins Tal oder wartet auf die Fähre. Die Stiftung hat weiter keine Angestellten. Ein Überschuss, wenn es ihn gibt, bleibt beim nächsten Termin. Årdalstangen wird wieder das Fjorddorf, mit dem Berg darüber und dem Plakat auf Norwegisch.
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