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7 Editionen zum Entdecken · Zukunft, live und Vergangenheit
Zahlen, Heimatort und Eigenheiten
Tuska ist das Metal-Wochenende in Suvilahti, in Helsinki. Vom 28. bis 30. Juni 2024 nahm es vier Bühnen ein. Klaudia Weber hat es am 8. Juli in Stalker Magazine gezeichnet. Der Samstag war mit 23.000 Karten ausverkauft. Das Wochenende brachte etwa 60.000 Menschen. Es gab Hängematten, und am Eingang, am Wasser und an den Toiletten wartete man unter fünf Minuten. In den Streifen ganz vorn durfte kein Getränk mit. Bier kam für knapp unter zehn Euro, mit einem Euro Pfand. Teller, zwischen zwölf und fünfzehn. Ein Paar hat auf dem Gelände geheiratet. 2024 wurde es als Nummer 25 angekündigt, und eine Kritik von 2023 hatte diese Zahl schon für den Sommer davor benutzt. Stöpsel brauchte man.
Freitag war Tropenhitze. Alestorm aus Schottland füllte die Bühne mit Gummienten. Patty Gurdy kam als Gast. Sie schlossen mit Fucked with an Anchor. Kerry King, von Slayer, hatte gerade eine Soloplatte herausgebracht. Paul Bostaph dankte dem Saal für Haltung und Wut, und die Moshgrube lief mit den Stücken von From Hell I Rise an. Auf halbem Weg klang der Riff von Reign in Blood. Suburban Tribe feierte dreißig Jahre im Radio-City-Zelt. Jouni Markkanen, der Tuska-Chef und ein früherer Sänger, kam für Sunflower und First Spring Day herauf. Ville Tuomi hat die stärkere Stimme. Trotzdem nahm der Saal den Moment. Dimmu Borgir, auch bei dreißig, machte siebzig Minuten. Shagrath erinnerte sich an das erste Konzert im Lepakko, siebenundzwanzig Jahre früher, kündigte Spellbound by the Devil an und ließ ein saatana perkele los.
Samstag regnete es am Morgen, und die Luft wurde erträglicher. Rytmihäiriö öffnete das Zelt früh, schon voll. Une ging bei der langen Fassung von Saatana on herra auf die Schultern. Solence schloss dort die Tour und brachte All of the pain must go zum ersten Mal. Tarot, mit den Brüdern Hietala, öffnete mit Pyre of Gods, und Weber bekam eine Gänsehaut. Zac hatte Kaugummi oder eine Zigarette im Mundwinkel. Eine Tastatur und Marcos Mikro fielen aus. Rider of the Last Day klang. Sonata Arctica, die vor fünfundzwanzig Jahren zum ersten Mal bei Tuska waren, spielte I Have a Right früh. Der Hintergrund war eine Winterlandschaft, die niemanden kühlte.
Kaunis Kuolematon reihte Peilikuva und Syttyköön toinen aurinko, dann Paha ihminen, mit einer Strecke, die das Publikum allein sang. Stam1na brachte eine Leinwand und Backgroundsänger. Bei Kannan sinut läpi hiljaisen huoneen kamen Weber die Tränen. Amorphis verlor den Ton ein paar Sekunden im ersten Drittel. Mit Ohrhörern haben sie es vielleicht nicht gemerkt. Riverside stand noch nach Piotrs Tod, 2016, und Weber zählt sie zum Besten des Samstags.
Sonntag war der Tag der Kinder, Pikku Tuska. Von null bis zwölf kommt man von zwei bis sechs gratis hinein, mit Schutz für die Ohren. Diese Kinderstunden hatten 2019 mit Hevisaurus angefangen. Beyond The Black spielte Songs of Love and Death, Reincarnation und When Angels Fall. Jennifer Haben setzte einen Joik hinein. Es war das zweite Mal der Band in Finnland. Warmen, die Band von Janne Wirman, dem Keyboarder von Children of Bodom, sprengte das Zelt. Es klangen Hate Me, Sixpounder und In Your Face, und sie schlossen mit Somebody Is Watching Me in der Art von Bodom. Petri Lindroos klang nah an Alexi Laiho. Lost Society sprang für Bad Omens ein, die die Sommertermine abgesagt hatten.
Eivør, von den Färöern, gab ihr Debüt bei Tuska. Mit der Stimme und einer Schamanentrommel machte sie Trøllabundin. Ein Drittel des Konzerts kam von der Platte Enn. Weber nennt es das Beste des Wochenendes. Opeth ging zurück zum Death Metal. Es gab eine Brücke zum Publikum. Der Ruf Waltteri war zu hören, und der finnische Schlagzeuger bekam die Bühne für eine Verbeugung. Mikael Åkerfeldt zog die Ansagen in die Länge. Für Weber war es das beste Opeth seit 2006. Brothers of Metal, mit Ylva Eriksson, schloss den Folk-Kreis. Parkway Drive machte das Festival aus, mit Flammen, Feuerwerk und anderthalb Stunden.
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