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12–21 FEB 2027
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Lineup folgt — wir veröffentlichen es sobald es bestätigt ist.
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17 Editionen zum Entdecken · Zukunft, live und Vergangenheit
2027Laneway Festival 2027
2026Laneway Festival 2026
Zahlen, Heimatort und Eigenheiten
Caledonian Lane hinter Myer war kein Gelände. Es war eine Gasse in Melbourne: Tonnen, Ratten, eine Bar, die ein schwedischer Köttbullar-Laden gewesen war. Am 27. Februar 2005 schlossen Jerome Borazio und Danny Rogers diese Straße, räumten den Müll und machten St. Jerome's Laneway Festival: etwa vierzehnhundert Menschen, The Avalanches, Cut Copy, Architecture in Helsinki. Wer Landed sucht — ein Gut in Powys, Camping, Hügel-Folk — hat den falschen Halbkreis. Hier ist das Ohr Indie, Pop und Rock, und der Luxus ist, dass es in einen Lane passt.
St. Jerome's entstand 2004 als Loch, um mit Freunden zu trinken: billig, kein Dresscode, ein Magnet für alle, die keinen Markenclub wollten. Rogers kam aus New York zurück, wo er als Booker gearbeitet hatte, und Borazio redete ihm Schichten ein. Innerhalb von sechs Monaten redeten sie über Musik. Die Sunday Summer Series — The Presets, Architecture in Helsinki, Clare Bowditch, Gersey — und eine Avalanches-Residenz namens Brains machten den Hinterhof zur Probe. Das Festival wurde nicht in einem Tourneebüro entworfen. Es schwappte aus der Bar.
Am 27. Februar passte der Lane nicht mehr in den Hof. Es gab Plakate, Restaurants, die man überredet hatte, Essen aus der Hintertür zu verkaufen, eine schmale Bühne am Ende. Art of Fighting, Eskimo Joe, The Dears und Ground Components mit Macromantics passen in dieselbe These: Melbourne-Indie und Indie von weiter weg, Pop, der kein Stadion verlangt, Raum-Rock. Rogers hat gesagt, Laneway sei nie eine Sache von Headlinern gewesen. Der Satz zählt. Das Ohr baut die Gasse, nicht ein Covername, der das Ticket rechtfertigt.
Als der Lane zu klein wurde, reiste das Format, ohne aufzuhören, sich Lane zu nennen. Sydney, Brisbane, Adelaide, Perth, Auckland, Singapur, ein Detroit, das zwei Monate nach dem Bankrott der Stadt kam, Footscray am Maribyrnong: jede Stadt lieh einen Raum, den ein Stadionpromoter übersprungen hätte. Rogers sagt, die Erweiterungen hätten Einheimische verlangt, die die These verstanden. Borazio spricht davon, die Wahrnehmung eines Viertels zu ändern. Das erzählt man als Geografie, nicht als Linie von Jahren. Der Vertrag bleibt derselbe: Indie, Pop und Rock an einem Ort, der nicht für zehntausend geboren wurde.
Das Erlebnis folgt dem Format. 2005 kam man zu Fuß ins CBD, quetschte sich zwischen Wände, hörte Indie von Ziegeln springen. Später, auf einem Flussgelände, läuft man weiter und der Himmel ist breiter, aber das Ohr verlangt kein walisisches Feld. Es gibt kein Hügelcamping. Das After ist die Stadt: eine Straßenbahn, eine Bar, ein Ohr, das den Kick der Gasse noch trägt. Tagsüber verlangt Pop Gespräch. Nachts verlangt Rock weniger Distanz. Wer wegen der Avalanches kam und wer Cut Copy in demselben Lane fand, teilt dieselbe Enge.
Laneway ist nicht Landed. Diese Korrektur ist keine Archivfußnote. Landed ist Doldowlod, Grubby Brown, ein Schuppen, Folk und Electronic Rock für ein paar Hundert. Laneway ist eine Melbourner Gasse, die zu einem Städtekreis wurde, mit einem Indie-Ohr, das sich nicht entschuldigt, zwischen Tonnen gepasst zu haben. Sie zu mischen ist der Fehler dessen, der nur einen Landnamen liest und eine Karte annimmt. Wer durch Caledonian Lane eintritt, verdient den richtigen Namen: St. Jerome's, eine Bar, ein Lane, kein Gut.
Es gibt einen nützlichen Widerspruch: das Festival wuchs und weigert sich zugleich, seine Seele einem Headliner zu schulden. Fünfzehntausend auf einem Footscray-Gelände löschen die vierzehnhundert in der Gasse nicht. Wachstum wechselt das Viertel; es wechselt nicht die These. Wer Laneway als Filiale eines europäischen Kreises behandelt, hat den falschen Ursprung. Der Ursprung ist ein Sonntag, ein Hof, und zwei Freunde, die entschieden, dass der Lane sich schließen ließ.
Nach einem Set im Lane trat man nicht auf eine Wiese. Man trat wieder gegen eine Wand, und die nächste Band war schon zu nah, um so zu tun, als wäre das ein Feld oder ein walisisches Gut in Powys. Wer heute in dem stehen bleibt, was von dieser Idee bleibt — ein städtisches Gelände, ein Indie-Ohr, ein Heiligenname aus einer Bar — versteht, warum dieses Festival kein Feld ist. Die Tonnen sind weg; der Widerhall der Gitarre an der Ziegelwand ist die Erinnerung, die spätere Flussgelände noch schulden. Zwischen den Wänden des Lane ging man nicht: man quetschte sich, und das gehörte zum Vertrag. Zwischen dem 27. Februar 2005 und den Avalanches auf einer schmalen Bühne, zwischen Borazio und Rogers und den Städten, die ihren eigenen Lane verlangten, hatte Melbourne ein Pop- und Rockfestival, das sich nicht als Powys-Filiale übersetzen lässt. Die Gasse leiht das Echo; St. Jerome's leiht den Namen. Es bleibt ein Lane, der lernte, ein Land zu sein, ohne aufzuhören, eine Gasse zu sein.
Genres
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