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Life is Beautiful 2019

Wann

2019

Top-Künstler

Lineup folgt — wir veröffentlichen es sobald es bestätigt ist.

Fan service

Zahlen, Heimatort und Eigenheiten

Dokumentierte Editionen72016–2024
Jahre Geschichte14 Jahreseit 2013
Übliches LandVereinigte Staaten

Über das Festival

Life is Beautiful ist ein Festival für Pop, Indie und Hip-Hop im Downtown von Las Vegas, Nevada. Die erste Ausgabe fand am 26. und 27. Oktober 2013 statt, in Fremont East. Gegründet hat es Rehan Choudhry. Er hatte Entertainment im Cosmopolitan geleitet und arbeitete mit Aurelian Marketing. Es ist nicht Life Festival Oświęcim, die Friedensbegegnung in Polen. Es ist nicht der Film La vita è bella. Es ist auch nicht LIB, Lightning in a Bottle, das kalifornische Treffen. Es ist das zweitägige Stadtfestival, das etwa fünfzehn Blöcke des alten Zentrums belegte.

Choudhry wählte nicht den Strip. Er wählte Downtown, den Fremont-Abschnitt, den Tony Hsiehs Downtown Project aus dem Zappos-Umfeld als Viertel aus Büros, Bars und Brachen vorantrieb. Another Planet Entertainment, das Haus von Outside Lands in San Francisco, kam als Produzent. MAKTUB stand ebenfalls unter den Partnern. Das Gelände war kein eingezäuntes Wüsten-Camping. Es war Stadt: gesperrte Straßen, fünf Bühnen, Essen, Kunst und Talks. Berichte des ersten Jahres sprechen von etwa sechzigtausend Menschen an jenem Wochenende.

Das Line-up 2013 erklärt die Genre-Mischung. Pretty Lights und Zedd deckten die Tanz-Elektronik ab, die Pop schon aufgenommen hatte. Empire of the Sun, Passion Pit, Portugal. The Man und Haim saßen im Radio-Indie. Jurassic 5 und Janelle Monáe öffneten Hip-Hop und große Bühnen-Soul. Alabama Shakes hielt das Band-Rock-Ende. Das ist keine Liste zum Abschreiben eines Posters. Es ist der Beleg, dass das Festival mit gemischten Räumen begann: eine Bühne konnte Tanz verlangen, die nächste ein Gitarren-Set. Das Publikum ging auf Gehwegen von einer zur anderen, nicht durch einen Feldkorridor.

2014 ging das Format von zwei Tagen auf drei. Diese Erweiterung ist hier keine Saisonankündigung. Es ist die Änderung, die Quellen des zweiten Jahres schriftlich haben: mehr Stunden, mehr belegte Blöcke, dasselbe Downtown. Der Kern blieb. Musik, Essen, Kunst und Gespräche in einem Zentrum, das nicht das der hohen Hotels am Strip war. Wer ein Wüsten-Camping suchte, hatte das falsche Gelände. Wer nur einen Hotelclub suchte, hatte das falsche Maß.

Das Oktober-Downtown lebt man zu Fuß. Fremont East verlangt keinen Shuttle von einem Sandparkplatz. Es verlangt, in der Mitte auszusteigen und Blöcke aus niedrigen Casinos, Schuppen und Brachen zu kreuzen. Tagsüber gibt es Foodtrucks, Stände und Talks in Sälen oder Zelten. Nachmittags füllen sich die Bühnen. Nachts steigt die Lautstärke zwischen Gebäuden, nicht gegen einen Hang. Der Oktober im Tal ist trocken und mittags noch warm; nach Einbruch der Dunkelheit kühlt es. Kein Wiesenmatsch. Asphalt und manchmal Wind, der Staub von einer Brache hebt. Wer zwischen den fünf Bühnen wechselt, bleibt auf dem Bürgersteig. Die Distanz ist eine Stadtstrecke, kein Festivalacker.

Another Planet brachte das Handwerk eines großen Stadtpark-Festivals. Outside Lands zeigt, wie Leute in einer Stadt zwischen Bühnen laufen. Life is Beautiful wandte diese Logik auf ein Zentrum an, das noch umgebaut wurde. Hsieh und das Downtown Project wollten, dass das Viertel ein Wochenende lebendig aussieht. Choudhry wollte ein Line-up, das nicht nur Hotelresidenz war. Der Zusammenstoß dieser Ziele ist das Format: weder geschlossene Rave noch Kunstmesse ohne Lautstärke. Ein Straßenfestival mit Headlinern aus Pop, Indie und Hip-Hop.

Ankommen ist ein Stadtweg. Man landet in McCarran, nimmt Taxi oder Monorail Richtung Zentrum oder fährt vom Strip mit einem kurzen Bus herunter. Man durchquert keinen Zeltplatz. Man betritt einen Blockperimeter aus gesperrten Straßen. Das Publikum teilt sich: Pretty-Lights-Leute bleiben auf der Tanzfläche; Alabama-Shakes-Leute suchen eine Bandbühne; Essensleute laufen dazwischen. Talks verlangen ein anderes Tempo. Man geht in einen Raum, setzt sich und kommt auf die Straße zurück, wenn das Panel endet. Die fünf Bühnen liegen nah genug, dass man in einer Stunde zwei Sets hören kann.

Man muss diesen Namen nicht mit dem Festival in Oświęcim mischen. Dort war der Eintritt frei und der Rahmen eine Friedensstiftung neben Auschwitz. Hier zahlt man, und der Rahmen ist Downtown Las Vegas. LIFEM in London ist eine Messe für Early-Music-Instrumente. Lightning in a Bottle ist ein anderes LIB, mit anderer Geschichte und anderem Boden in Kalifornien. Benignis Film bucht keine Bühnen. Wenn eine Suche Life is Beautiful mit einem davon mischt, trennen Fremont East, Choudhry und Oktober 2013 den Knoten.

Life is Beautiful liest man als das Pop-, Indie- und Hip-Hop-Festival, das Choudhry am 26. und 27. Oktober 2013 im Downtown von Las Vegas aufstellte, mit Another Planet, dem Downtown Project und etwa fünfzehn Blöcken. Das zweite Jahr fügte einen Tag hinzu. Spätere Spielzeiten werden hier nicht behauptet. Der Boden ist Stadt, keine Campingwüste. Das Plakat des ersten Wochenendes sagte es schon: Pretty Lights, Empire of the Sun, Jurassic 5 und Haim in Straßen, die nicht der Strip waren.

Offizielle Website · www.lifeisbeautiful.com

Social Media

Genres

HIP HOP

INDIE

POP

Steckbrief

Üblicher Monat
September
Typische Dauer
3 Tage
Übliche Stadt
Las Vegas, Nevada
Längste Serie
4 Jahre hintereinander
Veranstalter
Rehan Choudhry
Erste Edition
2013

Zeitstrahl

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