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FOLK - INDIE - ROCK
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2027
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Lineup folgt — wir veröffentlichen es sobald es bestätigt ist.
7 Editionen zum Entdecken · Zukunft, live und Vergangenheit
Zahlen, Heimatort und Eigenheiten
Lindisfarne Festival ist ein Indie-, Rock- und Folk-Treffen auf Beal Farm in Northumberland, England. Die erste Ausgabe fand vom 4. bis 6. September 2015 statt. Conleth Maenpaa organisierte es, mit Nokomis und Bor Events in der Produktion. Vom Gelände sieht man Holy Island. Es ist nicht die Band Lindisfarne, die Folk-Rock-Gruppe aus Newcastle. Es ist auch nicht die Pilgerfahrt auf die Insel Lindisfarne. Es ist ein Farmwochenende mit Blick auf die Tide und einem Zettel aus britischen Sälen, für über Achtzehnjährige.
Maenpaa kam nicht aus einer Festivalkarriere. Berichte erinnern an eine Anwerbung: London, dann Gosforth, und keine frühere Erfahrung mit einem Feldgelände. Diese kurze Biografie erklärt den Ton des ersten Jahres. Es gab keine geerbte Marke. Es gab eine Farm in Beal, eine Insel im Blick und die Entscheidung, an der Tür achtzehn zu verlangen. Nokomis und Bor Events übernahmen die Produktion. Der Name des Treffens zitiert die Landschaft, die man sieht, nicht die Gruppe, die Fog on the Tyne sang. Alan Hull steht nicht auf diesem Zettel. Ein Zug zum Priorat ist nicht dieses Ufer.
Der erste Zettel setzt das Ohr. Reverend and The Makers trugen das Sheffield-Indie-Gewicht: Gitarre, Refrain, ein Publikum, das sie schon aus Radio und Sälen kannte. Craig Charles brachte Soul und Funk von der Fläche, das DJ-Set, das ein Zelt füllt, wenn die Sonne sinkt. DJ Yoda schnitt und mischte mit Clubhumor. Smoove and Turrell brachten Rhythm and Soul aus dem Nordosten. The Skints schlossen ein Londoner Ska- und Reggae-Stück. Das ist keine Liste zum Vorzeigen. Es ist der Beleg, dass Indie, Rock und Folk jenes ersten Septembers neben einem Tanzset stehen konnten, auf einer Farm, ohne Orchester und ohne Stadtgelände.
Beal Farm ist keine Halle. Es ist Erde, Hecken und eine Küstenlinie. Holy Island liegt im Osten, mit dem Damm, den das Meer bedeckt und freigibt. Vom Gelände sieht man diese Silhouette. Man läuft nicht mit dem Bändchen zum Priorat. Man hört Indie mit der Insel im Rücken und schläft im Zelt oder im Van auf der Farm. Das Format ist ein Feldwochenende, kein eintägiges Saalkonzert. Es gibt Schlamm, wenn es regnet. Es gibt Nordseewind. Es gibt die Stunde, in der das Licht aufs Wasser fällt und die Zeltlautstärke näher wirkt. September in Northumberland ist keine Touristennotiz. Es ist das Wetter, das entscheidet, ob das Gras hält.
Die Erfahrung folgt diesem Plan. Man kommt über die A1 oder mit dem Zug nach Berwick und weiter über die Straße. Man betritt die Farm. Man stellt das Zelt. Man läuft zwischen Bühnen und Theke. Das Publikum ist erwachsen: die Achtzehn-Tür streicht das Familienpicknick. Wer aus Newcastle oder Edinburgh kommt, kann am Freitag anreisen und am Sonntag fahren. Wer von weiter kommt, bleibt die drei Nächte. Es gibt keinen U-Bahn-Steig nach einem Set. Es gibt ein dunkles Feld, ein Auto im Schlamm und, wenn der Himmel klar ist, die Masse der Insel. Nachmittags klingt akustischer Folk anders als Rock, wenn das Zelt voll ist. Derselbe Ort trägt beides, weil die Farm keine einzige Lautstärke verlangt.
Lindisfarne Festival ist kein Tribut an die Band. Lindisfarne, die Gruppe, entstand am Tyne und trug den Inselnamen auf Platten und Touren. Das Festival entstand 2015 auf einer Farm, die auf diese Insel blickt. Sie teilen ein Wort. Sie teilen weder Gründer noch Ort noch Zettel. Es ist auch nicht der Holy Island pilgrimage: Leute, die den Damm zum Priorat, zum Reservat und zum Tidentourismus kreuzen. Dieser Übergang ist Tag, Glaube oder Besuch. Das Festival ist Zelttnacht und Altersgrenze. Sie zu mischen, weil beide auf denselben Stein blicken, ist ein echter Kartenfehler: eines liegt auf Beal Farm, das andere auf der Insel, wenn das Meer den Weg freigibt.
Das Jahr 2015 zu erzählen erlaubt keine Behauptung späterer Kontinuität. Quellen halten das erste Wochenende, den Organisator, die Produktion und den Zettel fest. Sie halten keinen ewigen Kalender und keine laufende Saison fest. Zu sagen, Maenpaa sei ohne Festivalhandwerk gekommen, ist kein Spott. Es ist die Tatsache, mit der Berichte erklärten, warum das Treffen neu wirkte: ein Küstenname, eine geliehene Farm und ein Publikum, dem man Volljährigkeit abverlangte. Nokomis und Bor Events bleiben in der Produktion. Beal bleibt am Boden.
Es ist auch kein Stadtfestival mit Postkartenblick. Newcastle liegt südlich. Berwick liegt nördlich. Beal ist der ländliche Mittelpunkt, die Insel als Hintergrund. Britischer Saal-Indie und -Rock klingen dort anders: weniger Ziegel, mehr Wind. Folk passt, weil Northumberland schon ein Ohr für Fiddle und Lied hat. Charles’ Set und Yodas Set erinnern daran, dass ein Farmsamstag auch eine Fläche will. Diese Mischung ist der Charakter des ersten Jahres, kein später erfundenes Genremenü.
Lindisfarne Festival liest man als das Wochenende 2015, das Maenpaa auf Beal Farm pflanzte, Holy Island im Blick, nicht als die Tyne-Band und nicht als die Inselpilgerfahrt. Reverend and The Makers, Charles, Yoda, Smoove and Turrell und The Skints halten das erste Ohr. Die Achtzehn-Tür hält das Publikum. Nokomis und Bor Events halten die Produktion. Der Boden ist Gras. Das Meer entscheidet die Silhouette. Was geschrieben bleibt, ist ein Farmseptember in Northumberland, der nach Indie, Rock und Folk klang, und den Quellen schon an dieses Ufer gelegt haben, ohne zu verlangen, den Damm zu kreuzen.
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