1997–2026

FOLK - INDIE - ROCK

Orange Blossom Special

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✓ 4 dokumentierte Editionen — 28 Künstler haben teilgenommen

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Zahlen, Heimatort und Eigenheiten

Dokumentierte Editionen41997–2026
Jahre Geschichte30 Jahreseit 1997
Übliches LandDeutschland

Über das Festival

Das Orange Blossom Special ist das dreitägige Festival im Garten von Glitterhouse Records in Beverungen an der Weser. Wikipedia lässt es seit 1997, an Pfingsten, und sagt, der Name komme vom Stück von Johnny Cash. Rembert Stiewe, Mitgründer des Labels, und Simon Baranowski führen es. Die Seite, gelesen am 28. September 2026, verkauft noch ein späteres Pfingstwochenende. Diese Daten bleiben draußen. Die Adresse bleibt.

Der Anfang liegt im Sommer 1996. Das Westfalen-Blatt und die Label-Notiz sagen, Go To Blazes sei in Beverungen stehen geblieben, habe die akustischen Instrumente aus dem Bus geholt und ein paar Stunden im Villengarten gespielt. Stiewe sagte seinem Kollegen Reinhard Holstein, das solle man öfter machen. Beide nennen das eine Idee bei Gläsern. Daraus wird 1997. Die Ausgaben-Zählung passt nicht zu diesem Startjahr: Das Westfalen-Blatt nennt das Wochenende vom 17. bis 19. Mai 2024 das 26. Mal, und das Wochenende vom 22. bis 24. Mai 2026 wird als das 28. angekündigt. 1997 und diese Zahlen bleiben zusammen.

Ullrich Maurer, auf gaesteliste.de am 7. Juni 2026, geht den Sonntag, den 24. Mai, im Garten. Das Motto dieses Wochenendes ist Lebenstankstelle. Der Überraschungsact, hinter dem Vorhang und zehn Minuten zu spät wegen der Schlange, ist Young Rebel Set aus Stockton-on-Tees. Sie waren schon bei der Ausgabe 15, 2011. Stiewe skizziert die Pause und die Rückkehr: Sänger Matthew Chipchase starb im Dezember 2019, die Gruppe löste sich auf, und im September 2025 kam sie mit Tom Blackwell aus Liverpool zurück. Sie eröffnen mit Anchorage, einer neuen Single, die Chipchase schrieb und die nun mit Blackwell auf Grand Hotel Van Cleef erscheint. Es folgen Lion's Mouth, Yesca The Fear und Berlin Nights, plus Stücke der EP Sun. Auf den Fotos setzt Blackwell eine Halloween-Maske auf, und sie nehmen einen Nick Cave aus Pappe dazu. Luke Evans, Gitarre und Gründungsmitglied, sagt danach, die Gruppe habe den Slot genossen. Zum Meet and Greet kommen sie nicht: Sie haben eine weitere Show.

Mel D ist das Projekt von Melanie Danusier. Sie kommen aus Zürich mit Bassistin Naiara und Ersatz-Drummer Anton, nach einer Panne, so wie Annie Taylor am Tag davor. Maurer nennt Not Crazy und We Win gegen Ende, und den Schluss Bring The Wichtes Back, in dieser Schreibung. Das Gewicht liegt auf der Platte Young Bones. Katja Seiffert, als Blush Always, lässt Coming Of Age, My Mom's Birthday und Bigger Picture, die mit Brockhoff aufgenommene Single, mit einem kurzen Lächeln. Alela Diane aus Portland hatte am Freitag Who's Keeping Time veröffentlicht. Der Drummer reist nicht. Auf der Bühne sind Bassist Sebastian Owens, der auch Geige spielt, und Paige Anderson vom Projekt Two Runner. Maurer schließt Pirate's Gospel, den Walzer Of Love von der Platte Looking Glass, California und das Stück Piss, Coffee, Blood Or Wine.

Maria Iskariot aus Gent sind Helena Cazaerck, Loeke Vanhoutteghem, Sybe Versluys und Bassistin Amanda Barbosa. In derselben Kritik schreibt Maurer später Barbara neben Loeke. Die beiden Namen bleiben zusammen. Der Rider verlangte 20 Meter Mikrofonkabel. Stiewe lässt 40. Es klingen Rozemarijn, Zes Bekers und Tijm, eine flämische Fassung von Tame von den Pixies. Die Platte heißt Wereldwaan. Maurer notiert vom Freitag das Cover von Helter Skelter durch Bikini Beach. Die Versteigerung des signierten Paneels für Viva con Agua bringt 7.000 Euro. Turbostaat aus Flensburg, mit Jan Windmeier, stützen sich auf die Platte Alter Zorn, ohne einzelnen Titel. Wrest aus Schottland, mit Stewart Douglas, schließen den Garten ohne einzelnen Titel. Sie waren schon bei der Ausgabe 25. Vor dem Trafohäuschen spielt Kilian Bungert als Stoic Mind im Stehen die Platte To Know What I'm Scared Of, ohne einzelnen Titel. Auf der Mini versammelt Agassi Ben Galliers, Mark Tavassol, Nina Müller, Jonas Böker und Matthias Koschnitzke, mit der Platte Arcade Melodies auf Clouds Hill, ebenfalls ohne einzelnen Titel. Gringo Mayer, der abseits der Bühne Tim heißt, singt im Kurpfälzer Dialekt mit einer Bläsergruppe, ohne einzelnen Titel. Anton Stechonin, in Visions am 24. Mai 2024, geht den Freitag, den 17., dieses Wochenendes: Hot Wax aus Großbritannien verliert den Bass durch einen technischen Defekt und bleibt ein Duo bei ihrer zweiten Show in Deutschland. Der Garten der Gründerzeitvilla am Grüner Weg ist der feste Ort, und Pfingsten ist der feste Slot.

JamBase setzt das Label auf den Grüner Weg 25, 37688 Beverungen. Wikipedia spricht von bis zu 25 Gruppen an drei Tagen, mit dem Gewicht auf Indie, Songwriter, Rock und Folk. Alex T. und Guido B., im jmc Magazin am 25. Juni 2026, mit Fotos von Denis Schinner, gehen den Samstag ohne Titel: Schreng Schreng and La La, Lasse Paulus und Jörkk Mechenbier, betreten zum ersten Mal den Teppich der großen Bühne. Tramhaus aus Rotterdam schließen diese Nacht, Shoegaze und Post-Punk, ebenfalls ohne Titel. Maurers Sonntag reicht für die geschlossenen Stücke.

Offizielle Website · orangeblossomspecial.de

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Genres

FOLK

INDIE

ROCK

Steckbrief

Üblicher Monat
Mai
Typische Dauer
3 Tage
Übliche Stadt
Beverungen, Nordrhein-Westfalen
Längste Serie
2 Jahre hintereinander
Veranstalter
Glitterhouse Records
Erste Edition
1997

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